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17.04.2021

Hochwertige Audioqualität spielt eine entscheidende Rolle beim virtuellen Unterricht

Ein neuer Bericht hebt hervor, dass fortschrittliche Lehrkräfte hochwertige Audiolösungen priorisieren müssen, um störende Geräusche zu mindern und Lernermüdung zu lindern

Die Bildung durchläuft derzeit einen schnellen und grundlegenden Wandel, wobei im vergangenen Jahr 1,6 Milliarden Kinder in fast 200 Ländern außerhalb des Klassenzimmers unterrichtet wurden. Schüler, Studierende und Lehrkräfte mussten sich gleichermaßen an die neue Realität des Fernunterrichts anpassen und neue Wege finden, um sich zu vernetzen, miteinander zu kommunizieren und sich zu motivieren. Wie beim Trend zum hybriden Arbeiten hat die Pandemie neue Möglichkeiten für Innovation und Verbesserungen aufgezeigt. Ein neuer Bericht „Neue Bildungswege mit hochwertigen Audiolösungen“ von Frost & Sullivan, beauftragt von der Audiotechnikmarke EPOS, zeigt Möglichkeiten auf, das moderne Lernen zu verbessern, um es verbundener, digitalisierter und effizienter zu gestalten.

Die unmittelbaren und langfristigen Vorteile liegen auf der Hand

Für Millionen von Schülern und Lehrkräften war der plötzliche Übergang zum Fernunterricht alles andere als ideal, doch bei der Bewältigung der neuen Normalität haben sich auch deutliche Vorteile gezeigt. Der Übergang zum virtuellen Unterricht kann in einigen Fällen dazu führen, dass sich die digitale Kluft vergrößert. Es wurde jedoch auch festgestellt, dass Fernunterricht für gleiche Ausgangsbedingungen sorgt. Er bietet die Möglichkeit, auch den schwächsten und am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen Bildung zugänglich zu machen.

Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass mit dem virtuellen Unterricht deutliche Kosteneinsparungen verbunden sind. Möglich wird dies durch eine geringere Abhängigkeit von physischen Ressourcen und einen extrem kurzen Schulweg. Das bedeutet auch, dass Schüler und Studenten in ihrem eigenen Tempo lernen und Lernstoff problemlos nachholen oder wiederholen können. Neben dem Potenzial für Zeit- und Kosteneinsparungen bedeutet die Digitalisierung, dass Pädagogen die Qualität und Relevanz ihres Lehrplans verbessern können, indem sie Ressourcen und Materialien in Echtzeit aktualisieren.

Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt investieren in ihre Technologien, um Online- und Fernunterricht zu ermöglichen und zu verbessern. Dies hat auch längerfristige Vorteile. Online zu lernen und zusammenzuarbeiten hilft dabei, Schüler auf die Art von organisatorischem Geschick, emotionaler Intelligenz und Selbstdisziplin vorzubereiten, die für moderne Karrieren erforderlich sind. Während die Umstellung auf Fernunterricht anfänglich schwierig war, sind viele Lehrende und Lernende langfristig mit der Umstellung auf hybriden Unterricht zufrieden. Tatsächlich würden zwei Drittel der Studierenden in den USA es begrüßen, wenn es nach der Pandemie mehr Online-Kurse gäbe. Von den befragten Studierenden in den USA geben 61 % an, dass Online-Kurse, wenn sie gut gestaltet sind, genauso legitim sein können wie Präsenzkurse.

Schlechte Audioqualität führt zu mehr Lernmüdigkeit

Effizientes Lernen steht und fällt mit der Motivation der Lernenden, unabhängig vom Ort des Lernens. Es ist zwar bekannt, dass die Videokomponente und die Inhalte zur Bildungserfahrung beitragen, die Bedeutung von hoher Audioqualität wird jedoch oft übersehen. Gute Audiotechnologie kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, dass Schüler und Studenten konzentriert bleiben und sich engagieren, während schlechte Audiotechnik wiederum ernsthafte negative Folgen haben kann. Schlechte Klangerlebnisse haben ernsthafte Auswirkungen. 35 % der Befragten fühlen sich oft frustriert, gereizt und verärgert durch schlechte Audioqualität, 25 % erleben Momente des Stresses und 15 % fühlen sich peinlich oder vertrauenslos. Die Auswirkungen dieser Erfahrungen könnten die Fähigkeit der Schüler, sich zu konzentrieren, zu engagieren und aktiv zum Unterricht beizutragen, ernsthaft beeinträchtigen.

Ohne die unmittelbare physische Präsenz von Kollegen und Lehrern und eine physische Lernumgebung ist es allzu leicht, dass entfernte Lernende abgelenkt werden. Schlechte Audioqualiät kann das emotionale und mentale Wohlbefinden der Lernenden zusätzlich beeinträchtigen. Audio-Verzögerungen aufgrund einer schlechten Internetverbindung, gleichzeitiges Sprechen mehrere Teilnehmer oder Hintergrundgeräusche bei den einzelnen Teilnehmern: Es gibt zahlreiche Audio-bezogene Probleme, die das Stress-Level in die Höhe treiben und sich so negativ auf die Gesundheit auswirken können.

Der Bedarf an besseren Netzwerkanbindungen und solider Audioqualität ist klar. Denn nicht nur Lernende müssen sich auf das Gesagte konzentrieren können. Für Lehrer und andere Pädagogen kann schlechte Audioqualität verheerend sein, wenn wichtige Details verloren gehen. Im Unterricht ist es entscheidend, dass der Lehrende mehrere Stimmen hören kann, erkennt, wer gerade spricht, und auf die Reaktionen der Klasse eingehen kann. Ohne gute Audioqualität riskieren Lehrende, kritische Informationen zu verpassen. Dies kann dazu führen, dass das Lernerlebnis weniger effizient ist.

Die Investition in gute Audioqualität ist entscheidend für langfristiges hybrides Lernen

Zum Glück für viele Endnutzer trägt eine effiziente Audioausstattung wesentlich zur Optimierung des Hybrid-Erlebnisses bei. Laut EPOS sind 37 % der Befragten der Meinung, dass die richtigen Audiotools Fehlkommunikationen reduzieren können, 40 % der Meinung, dass sie die Notwendigkeit, Informationen wiederholt zu klären, erheblich reduzieren würden, und 37 % glauben, dass gute Audioqualität verhindern würde, dass Teilnehmer wichtige Informationen verpassen.

Selbst wenn die Auswirkungen der Pandemie langsam verschwinden, wird uns die Umstellung auf hybride Modelle weiter begleiten. Aus Branchensicht hat das Fernlernen die Einstellung von Lehrkräften in einigen Fällen um das Fünffache erleichtert, und infolge des Wandels hat sich der Prozentsatz der Führungskräfte und Lehrer, die planen, den Beruf zu verlassen, seit 2019 halbiert. Mittlerweile sagen zwei Drittel der Studierenden, sie würden es begrüßen, wenn es nach der Pandemie mehr Online-Kurse gäbe.

„Virtueller Unterricht bedeutet, dass es jeden Tag überall möglich ist, zu lehren und zu lernen – im Klassenzimmer, zu Hause oder unterwegs. Die Zukunft des Lernens ist bereits Realität. Für Lehrende und Lernende im virtuellen Klassenzimmer gilt: Selbst wenn man nur 1 % des Gesagten verpasst, wird dies oft zu 100 % zu einem Problem. Jeppe Dalberg-Larsen, Präsident von EPOS, sagt dazu: Damit hybrider Unterricht effizient bleibt, müssen Lehrende und Lernende erkennen, wie wichtig es ist, die Konzentration und das Verständnis durch den Einsatz hochwertiger Audiogeräte zu optimieren.“